Gründe für betriebliche Bildungsarbeit

Die Notwendigkeit von Weiterbildung leiten sich aus den hohen Anforderungen an die Mitarbeiter ab. Die Qualifikation der Mitarbeiter, bestimmen wesentlich die Qualität und Quantität der betrieblichen Leistung. Aufgabe der Weiterbildung ist es daher, durch zielgerichtete, geplante und systematische Weiterbildung die erforderliche aktuelle und zukünftige Qualifikation der Mitarbeiter zu sichern.

Beratungsschwerpunkte

  • Anpassung an den raschen technologischen Wandel

Die Verwendung neuer Technologie ist heute maßgeblich für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Gezielte Weiterbildung ermöglicht die Anhebung der Qualifikation der Mitarbeiter auf den neuesten technologischen Stand.

  • Schaffung von Wettbewerbsvorteilen – Innovationen fördern

Der Geschäftserfolg hängt wesentlich davon ab, die zentralen Probleme der Kunden sichtbar besser lösen zu können als die Mitbewerber – das heißt, ein Unternehmen muss im Verhältnis zur Konkurrenz einen relativen Vorsprung herausarbeiten.

  • Kundenzufriedenheit, ein Schlüsselbegriff in stürmischen Märkten

Die Probleme der Kunden spürbar besser lösen zu können, sowie durch einwandfreie Produkte, durch echte Dienstleistung und durch Kundenbetreuung, schaffen Sie den Schritt von der Kundenbearbeitung hin zur Kundenzufriedenheit. Veränderte ökonomische und soziale Bedingungen, im Unternehmen und in den Umweltbeziehungen, sind dadurch deutlich spürbar.

  • Qualität der Mitarbeiter

Die Vermittlung wichtiger Fähigkeiten und Fertigkeiten kann sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen betreffen. Im Rahmen betrieblicher Aus- und Weiterbildung werden die Mitarbeiter für ihren aktuellen Aufgabenbereich „fit“ gemacht; zudem können sie auf zukünftige, Aufgaben optimal vorbereitet werden.

  • Arbeitsabläufe optimieren

Durch gezielte Weiterbildung kann eine Optimierung der Arbeitsabläufe, sowie eine damit verbundene Effizienzsteigerung erreicht werden. Allerdings ist es dabei wichtig, zuerst das Optimierungspotential im Unternehmen richtig zu ermitteln: liegt es im Können (Kenntnisse und Fähigkeiten), im Wollen (Motivation), in der Ausstattung der Arbeitsumgebung der Mitarbeiter oder in der Organisation?

Am besten können diese Faktoren in einer Bedarfserhebung festgestellt werden. Wenn mögliche Ansätze für eine Veränderung geklärt und gewünschte Veränderungsziele konkretisiert sind, kann nach der konkreten Lösung gesucht werden.

  • Nutzung der Fähigkeiten und Fertigkeiten

Um vorhandene Kompetenzen und Stärken der Mitarbeiter und das Optimierungs-potential zu erfassen, kann im Rahmen der Planung betrieblicher Aus- und Weiterbildung eine Potentialanalyse durchgeführt werden. Damit können die Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter noch besser genutzt und gezielter eingesetzt werden.

  • Human-Capital

Nur wer sich rechtzeitig und gezielt um die Erhaltung und Förderung des vorhandenen Mitarbeiter/Innen-Potentials kümmert, wird auf Dauer über den erforderlichen Stamm an qualifizierten Fach- und Führungskräften verfügen.

Die Fähigkeit, schneller zu lernen als die Konkurrenz, ist vielleicht der einzig wirklich dauerhafte Wettbewerbsvorteil“ und er ergänzte „Ich weiß, dass Ausbildung heute fast unbezahlbar geworden ist, aber noch teuerer ist es darauf zu verzichten“

Arie De Geus (Planungsleiter von Royal Dutch/Shell)

Zeigen, wie es geht

Jeder kann einen Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten und ein positives Klima für die Weiterbildung fördern. Lernen ist auch Leistung und sollte Anerkennung finden. Die Einstellung der Unternehmensleitung prägt die Haltung der Mitarbeiter zur Bildung und deren Offenheit auch neue Wege zu gehen. Zwischen der Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter, dem Engagement, der Leistung und dem gemeinsamen Erfolg besteht unbestritten ein enger Zusammenhang. Eine förderndes Team – vom Chef bis zur Poststelle – trägt jeder zum besseren Betriebsklima bei. Jeder verstärkt damit das Engagement und die Motivation, verbessert das Leistungs- und Sozialverhalten, verringert Fluktuation und Fehlzeiten und steigert gleichzeitig die innerbetriebliche Kommunikation und Kooperation.